Tanzen heißt beten!
Im Leben der Indianer haben Tänze immer eine große Bedeutung gehabt. Es gibt viele Verschiedene, die sich im Gesang, im Takt der Trommelschläge und den Schrittfolgen unterscheiden. Der Tanz gilt im Gespräch mit den Geistern ebensoviel wie das Wort. Er ist eine der bevorzugten religiösen Ausdrucksformen. Die Musik intensiviert seine Kraft.
"Bei Gelegenheiten, die anderswo einen Mann veranlassen, der Nahrungsbeschaffung ernste Gedanken zu widmen, tanzt der Indianer. An historischen Gedenktagen und an Tagen der Not, des Dankes und der Hoffnung .. tanzt der Indianer.
Aber auch dann, wenn ein Mann mündig wird, tanzt der Indianer.
Träumend, zaubernd oder herrschend, gedenkend oder sich demütigend tanzt der Indianer, dankend oder verlangend, traditionsgetreu oder neuschaffend; dem Hungertod nahe oder gesättigt, freudvoll oder verzweifelt. Er tanzt sein Bekenntnis. ...
Der Tanz der Indianer ist die magische Tat, die die unsichtbaren Geheimnis-Mächte und die Geister zum Guten zwingt, zu realem,
nutzbringendem Tun." (3)

Impressionen des intertribal PowWow's 1999 in Browning, MT
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