"Am 25. Juni 1876 bedeckt ein dichter Nebel das Tal des Little Big Horn. 3.000 bis 4.000 Krieger sind dort versammelt.
General George Custer beschließt seine Truppen zu teilen. Zur Mittagszeit gibt er Captain Benteen den Auftrag, den Süden des Tales auszukundschaften, während Commander Reno am Fluß entlangreiten soll, um die Indianer von Süden her zu überrumpeln ... Um 15.00 Uhr steht Reno den Indianern gegenüber. Da er den Befehl hat, um 16.00 Uhr zurückzukehren, weicht er in Richtung der Felsklippen zurück, wo er auf Benteen trifft. Gleichzeitig versucht Custer, den Fluß zu überqueren. Um 15.45 Uhr sind seine Männer von den Kriegern des Häuptlings Crazy Horse umstellt.
Um 16.30 Uhr herrscht über dem Schlachtfeld die Stille des Todes." (4)

Viel ist berichtet worden über diesen Meilenstein im Freiheitskampf der Indianer: Wahres und Unwahres, historisch Verklärtes,
Mystiviziertes, Wissenschaftliches.
Tatsache ist: daß mehr als 120 Jahre nach diesem Ereignis nur den gefallenen Soldaten Ehre erwiesen wird!
Warum gibt es keine Gedenksteine für die getöteten Indianer? Warum wird die Geschichte fast ausschließlich aus weißer Sicht dargestellt?
Ehrt man denn auf der ganzen Welt nicht die Menschen, die ihr Leben für die Freiheit und den Frieden gaben?


                  BG-Sound: "Fast Sioux War Dance"; (6)

Custers Last Stand

George A. Custer

Gemälde im Indianermuseum, Radebeul

Blick in das Tal des Little Big Horn

Tatanka Yotanka

indian. Darstellung, Red Horse (Cheyenne)